Weihnachtsgeschichte

 

Eine andere Weihnachtsgeschichte

 Der Engel verließ die Kirche mit dem ersten Glockenschlag und verharrte einen Moment lang auf den steinernen Treppenstufen des Haupteingangs. Der Kirchplatz im Herzen der Stadt lag in winterlicher Gefrorenheit, umgeben von restaurierten Bürgerhausfassaden und eleganten Schaufensterfronten, symptomatisch für einen Zeitgeist, der sich nicht sicher war, ob er vorwärts oder zurück wollte. Die Szenerie mutete an wie ein Momentabriss auf einer Ansichtskarte, trotz der sternklaren Nacht mehr erleuchtet von futuristisch anmutenden Straßenlaternen und den Scheinwerfern, die den markanten Glockenturm mit seinem Zwiebeldach als Wahrzeichen der Stadt zur Geltung brachten. Der Engel spürte dem Klang der Glocke nach und suchte den Widerhall des Lautes in seinem Geist bis zur Unendlichkeit auszukosten, so als könne ihn das Auf- und Abschwellen der Frequenzen von dem Zorn befreien, der in ihm wogte wie ein Meer, das sich mit jeder Flut erneut gegen die Küste wirft. Einen winzigen Augenblick lang schaffte er es beinahe; doch der zweite und dritte Glockenschlag folgte viel zu schnell, ein fröhliches Geläut, wie es zur ausklingenden Nachtmesse am Heiligen Abend wohl angemessen war, doch unvereinbar mit der klingenden Erhabenheit, in der er vielleicht etwas Trost gefunden hätte. Mit den weiteren Tönen hasteten die ersten Menschen aus der Kirche, notorische Raucher mit der entbehrten Zigarette schon in den Fingern, oder Geizige, die der Kollekte an den Ausgängen entgehen wollten.

 Der Engel wandte sich um und nahm den Anblick der Kirche in sich auf: Ein mächtiges gotisches Baudenkmal, das den Geist vergangener Jahrhunderte atmete, und das sich sogar einige der bunt glasierten Prunkfenster erhalten hatte,  dem vernichtenden Bombardement des Zweiten Weltkrieges zum Trotz, welches das Dach des Hauptschiffes und den Glockenturm fast völlig zerstört hatte. Die Kirche war völlig wiederhergestellt worden, und selbst die neuen Fenster standen den Originalen nur wenig nach. Der Engel kam gern hierher und nahm die Stille und Größe des Innenraums in sich auf, der die Echos von Tausenden und Abertausenden von Gebeten enthielt, die im Laufe von achthundert Jahren der gewaltigen Gewölbedecke entgegen geschickt worden waren. Aber er hatte vorher gewusst, dass es ein Fehler war, an diesem Abend in die Kirche zu gehen.

 Im Grunde wusste er es jedes Jahr. Und dennoch war er jedes Jahr gegangen. Und jedes Jahr wuchs sein Ärger, bis er ihn jetzt umgab wie eine Aura aus gefrorenem Atem, eine unsichtbare, aber spürbare Erweiterung seiner fragilen materiellen Hülle. Als das Kirchenportal sich erneut öffnete, um nun den Strom der Gläubigen in die Winternacht hinaus zu speien, eilte der Engel die Stufen hinab und überquerte mit raschen Schritten den Kirchplatz. Seine Füße berührten dabei kaum das Pflaster und knirschten auch nicht auf der spärlichen, hart gefrorenen Schneedecke, die der frühe Wintereinbruch als ästhetisches Weihnachtsgeschenk beigesteuert hatte. Eine alte Frau strauchelte nicht auf einer Stelle glatten Eises, und ein junges Paar fühlte sich ganz unvermittelt noch inniger verbunden, als der Engel an ihnen vorüberging, doch dies waren unwillkürliche Ausprägungen seiner Präsenz, Begleiterscheinungen seiner Anwesenheit unter Menschen selbst nach dieser langen Zeit, auf die er keinen Einfluss hatte. Sein grauer Mantel schlug um seinen Körper wie ein paar großer Flügel und seine Augen brannten in einem Feuer kalten Zorns; doch wenige Menschen nahmen ihn überhaupt wahr, und die ihn sahen, sahen nicht genau hin. „Fröhliche Weihnachten“, tuschelte es um ihn herum. „Fröhliche Weihnachten.“ Es gab verhaltenes Lachen und Umarmungen in Pelzmänteln und dicken Daunenjacken. Die Kirche im Zentrum der Innenstadt war als Wahrzeichen der Stadt immer noch ein Ort von Prestige. Daran änderte offenbar auch der Umstand nichts, dass sie an den meisten anderen Sonntagen im Jahr ziemlich leer blieb.

 Der Engel tauchte in eine dunkle Seitenstraße ein und bewegte sich auf seinem ihm eigenen Weg. Als Engel suchte er sich nicht bewusst ein Ziel; mehr schien sich die Erde unter ihm zu drehen, bis er da war, wo er sein sollte. Wenige waren unterwegs. Am Heiligen Abend blieben die meisten daheim, und alle anderen suchten in der leeren Fußgängerzone allenfalls den Weg zu ihrem Auto oder ihrer Haustür. Seine Augen sahen mehr als nur sterbliche Gestalten: Für ihn glitten die Passanten wie Kerzenflammen im Licht ihrer Geist- und Seelenkörper durch die Nacht, den Körper umhüllend als wäre er ein Docht. Das Licht der Aurae war gefärbt durch Gefühle und Geschicke, manche waren schön und bunt, manche wirkten blass und krank. Manche waren hässlich und stumpf.

 Im Gottesdienst war es das gewesen, was ihm den Magen umgedreht hatte, den er in seiner physischen Existenz angenommen hatte: Eine Kollektivaura der Selbstgefälligkeit. Ein Selbstberuhigungsritual, eingebettet zwischen Kaufrausch, Fernsehprogramm und Bescherung, in dem neben der sanften Berieselung einer halbherzigen Predigt auch der Armen und Benachteiligten gedacht werden konnte. Nein – nicht einmal gedacht. Zuviel Bewusstheit für die Ablenkungs- und Unterhaltungsgesellschaft des angehenden Einundzwanzigsten Jahrhunderts. Stattdessen wurde das Nichtgedenken zelebriert, in dem gemeinsamen, willenlosen Ritual des Almosengebens. Eine Absolution im Klingelbeutel, sinnentleert wie der Geist der Pfarrerin, in dem er statt Glauben nur noch die bitteren Reste davon gefunden hatte. Die Predigt war Ausdruck einer mühsam zurückgehaltenen Verzweiflung gewesen, zurückgehalten von einer Kruste aus Idealismus, die mühsam unter der alltäglichen, erdrückenden Schicht von Kirchenalltag und Kompromissen ums Überleben kämpfte. Der Engel hätte fast Mitleid mit ihr haben können… fast. In ihrer Predigt hatte sie sich wie in ihrem Geist im Halbherzigen verfangen – hilflos zwischen dem Anspruch, etwas zu bewegen, und der Notwendigkeit, das seltene Publikum nicht völlig zu vergrämen. Diese Haltung führte zu dem schlechtesten Ergebnis, das denkbar war: Belanglosigkeit. Ein Kindergottesdienst für Erwachsene, bei dem sich die gemeinsamen Nenner auf das Rezitieren der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium und das Singen der klassischen Lieder beschränkte. Es begab sich aber zu der Zeit… O du Fröhliche…

 Seit Jahren ging der Engel am Heiligen Abend in diese Kirche, in der Hoffnung auf eine Besserung. Seit Jahren wurde er enttäuscht. Ich bin schon zu lange hier, dachte er. Ein Engel mit den Gefühlen eines Menschen…

 Ein Schaufenster warf die Reflektion seines Körpers zurück und er erschrak. Er fand es immer beunruhigend, lediglich seinen materiellen Anteil zu sehen (denn nichts anderes reflektieren Spiegel), doch diesmal entsetzte ihn auch sein Ausdruck. Er wirkte ausgezehrt und düster, mehr wie ein Schatten denn wie eine Lichtgestalt, und ihm wurde klar, dass sein Äußeres seine Gedanken spiegelte. Noch ein paar Jahre, dachte er, und meine Füße werden fest auf dem Boden stehen. Werde ich mich dann noch an die Silberne Stadt erinnern?

 Der Engel gab sich einen Ruck und setzte seinen Weg fort. Es gab noch etwas in dieser Nacht zu tun. Ein weiteres Ritual, das er verabscheute… dem er jedoch nicht zu entgehen vermochte. Als Engel war ihm der freie Wille in letzter Konsequenz, den die Menschen zur Schändung der Ökosphäre und immer wiederkehrenden Kriegen genutzt hatten, versagt. Der Wille Gottes führte ihn dorthin, wo seine Präsenz gefordert war, und oft erkannte er erst im Moment seiner Ankunft seine Aufgabe. Er verspürte keinen Drang zur Eile, denn seine Bestimmung wählte stets den rechten Moment. Erst sein lange währendes Verbleiben unter den Sterblichen hatte ihm das Konzept der Zeit verstehen lassen.

 Sein Weg führte ihn von den bunten Schaufensterauslagen und den teuren Boutiquen  weg in einen weit schäbigeren Teil der Innenstadt, östlich des Bahnhofs gelegen, wo die großen Kaufhäuser billigen Wasserpfeifenshops und Imbissbuden wichen. Er ging an einer verrufenen Pinte vorbei, aus deren Innerem unharmonische Stimmen irgendeinen deutschen Schlager grölten. Zwielichte Gestalten drückten sich in Hauseingängen herum und schraken instinktiv vor dem vorbeieilenden Engel zurück. Verspürten sie einen plötzlichen Anflug von Hoffnung in ihren von Drogen betäubten Gehirnen, ereilte sie ein plötzlicher Kummer, wenn die Präsenz des Unsterblichen einen Moment der Klarheit in ihre Gedanken riss und das lange gehegte Geflecht aus Zynismus und zerstörten Idealen in Frage stellte? Dann und wann eilte ein Pärchen vorbei, eilig aber mit leichtem  Unbehagen auf dem Weg von der Kirche zu einem weiter entfernten Parkplatz.

Der Engel nahm zwei weitere Kehren und wusste, dass er sein Ziel erreicht hatte. Die Pforte einer heruntergekommenen Diskothek, heute Nacht selbstverständlich geschlossen, bildete den Hintergrund, umrahmt von schäbigen Wohnhäusern, von denen wenigstens eins schon seit längerer Zeit leer stand. Direkt neben einer Mülltonne saß ein Mann im Schnee auf dem Pflaster.

 Offensichtlich war er ein Bettler. Er hatte eine alte Bundeswehrdecke und etwas wie eine große Alufolie unter sich ausgebreitet und zitterte in seinem zerschlissenen Parka, der ihm mindestens zwei Nummern zu groß war. Ein Sack mit ein paar spärlichen persönlichen Sachen lag neben ihm, und eine hölzerne Schale mit zwei kleinen Münzen darin stand vor ihm. Ein alter, magerer Schäferhund mit dem unvermeidlichen Halstuch drängte sich auf der Decke an ihn und versuchte gleichermaßen, sich an seinem Herrchen zu wärmen wie auch ihm Körperwärme gegen die schneidende Kälte zu schenken. Der Bettler war nicht groß und wirkte schmächtig, strähniges langes Haar fiel unter der Wollmütze auf den Kragen seines Parkas hinunter. Sein Stoppelbart ließ ihn nicht Vertrauen erweckend aussehen, aber die Augen in seinem schmutzigen und von der Straße gezeichneten Gesicht blickten trotz aller offenkundigen Müdigkeit hell und klar.

 Der Engel erkannte ihn sofort und senkte den Kopf. "Herr", sagte er nur. Der Bettler sah ihn an und lächelte müde. Er streichelte den Hund, der sich gewohnheitsmäßig noch enger an ihn schmiegte.

 „Hallo Azrael“, sagte der Bettler. Seine Stimme hatte einen rauen Klang von zu viel Alkohol und Zigaretten, aber sie wirkte immer noch sanft und beruhigend und ließ erahnen, wie sie in seiner Jugend geklungen haben musste. Wie schwarzer Samt, ehrlich und schmeichelnd zugleich. „Es ist lange her.“

 „Nur hundert Jahre“, erwiderte der Engel, den die Nennung seines Namens verwirrte. Er hatte ihn so lange nicht gehört.

 „Tatsächlich“, sagte der Bettler und hustete auf sehr beunruhigende Weise. Der Husten war trocken und rasselnd, doch der Engel musste nicht hinhören, um zu wissen, wie es um sein Gegenüber stand. Der Mann schüttelte sich mit dem krächzenden Eruptieren seiner Bronchien und sammelte sich mühsam. Der Schäferhund wimmerte leise und der Bettler beruhigte ihn kurz mit dem Auflegen seiner Hand. Dann griff er hinter sich und holte eine ramponierte Gitarre mit fünf Saiten hervor, offensichtlich seinen kostbarsten Besitz. „Und? Was hat sich geändert?“

 Der Engel brauchte keine Sekunde für seine Antwort. „Nichts.“ Er besann sich und ergänzte: „Nichts Wesentliches. Der Mensch ist zum Mond geflogen und hat viele Krankheiten besiegt, er hat das Atom gespalten und sich die Möglichkeit erschlossen, den Hunger auf der Welt zu stillen. Doch die beeindruckendsten Errungenschaften scheinen die Massenvernichtungswaffen und die Unterhaltungselektronik zu sein. Hierfür geben sie am meisten Geld aus. Ablenkung und Vergnügen sind die höchsten Werte für den Großteil der Menschen. Und ihre Führer wollen immer mehr Geld und Macht um jeden Preis. Nein, Herr“, fuhr er fort, „seit der Herrschaft Roms hat sich nichts Wesentliches verändert.“

 Der Bettler lächelte sein trauriges Lächeln, während er die verbliebenen Saiten seiner Gitarre stimmte. „Oh Azrael“, krächzte er, „du siehst fast aus wie ein Mensch nach all dieser Zeit, aber noch immer bist du der härteste Richter über die Sterblichen. Sie haben viel verändert…“

 „Dieses Jahrhundert war das Schlimmste von allen, Herr“, versetzte der Engel mit verhaltenem Zorn. „Die Kriege sind von ihren Maschinen geprägt und entbehren jeder Gnade. Wehrlose haben sie zu Millionen dahingeschlachtet in ihrem Wahn, selbst Gott gleich zu sein. Sie selbst sind ihren Maschinen gleich geworden, willenlos, gewissenlos, abgerichtet zu Mord und Gehorsam. Immer noch töten sie im Namen Gottes, angestachelt von degenerierten Predigern. Und ihre Nächstenliebe misst sich am Grad ihres schlechten Gewissens, falls sie so etwas noch haben, und dem Ansehen in den Augen ihrer Nachbarn.“

 „Es ist eine schwere Bürde, der freie Wille, die Fähigkeit zur freien Entscheidung. Die Einsicht in Gut und Böse…“ Er spielte ein paar Akkorde eines Songs, den der Engel nicht kannte. „Es war ein Wagnis, die Schöpfung dergestalt zu teilen. Solches Denken ist dir fremd, mein Freund… obwohl mir scheint, dass du sie mittlerweile besser verstehst, als dir Lieb ist.“

 Der Engel wandte seinen Blick gen Himmel. „Ich sehne mich nach seiner Präsenz.“

 Der Bettler hustete erneut. „Ich schätze, zweitausend Jahre sind eine lange Zeit – selbst für einen Engel.“ Er versuchte sich an einem anderen Stück. Der traurige Klang der alten Gitarre klang durch die Winternacht, anrührender und ehrlicher, als es die ehrwürdigen Kirchenglocken vermocht hatten.

 „Jesus was a talker

 Just an out-of-place New Yorker

 He hung out on the boulevard

 He was sellin’ nickel candies

 He was saving up his quarters

 Bought himself a cheap guitar

 Started playin’ bars

 Kids came in their cars

 Hear them shouting at the stage…”

 Die Gitarre verstummte. „Du kennst die Regeln des Spiels. Solange es zwei Gerechte gibt…“ Er lächelte. „Und auch in der Kirche, die du gerade verlassen hast, waren viele.“

 Der antwortete nicht. Die Worte, die er hätte sagen wollen, konnte er nicht formulieren. Für Zweifel hatte es im Begriffsschatz der Ewigen nie eine Entsprechung gegeben. Zweifel an Gottes Großem Plan? Nur der Gedanke daran brachte ihn in gefährliche Nähe zu den Gefallenen.

 Der Bettler hustete erneut, schlimmer, er wurde von immer stärker werdenden Attacken  durchgeschüttelt. „Es ist Zeit“, keuchte er.

 Der Engel nickte. Er kannte die Anzeichen, hatte sie zu oft gesehen, und jedes neue Mal machte es nicht einfacher. Ein Schein, den nur er sah, und der ansonsten die ganze Stadt erhellt hätte, ging von der leblosen Gestalt aus, ein Licht in allen Farben des Regenbogens. Dann verblasste es. Hätte der Engel zu weinen vermocht, er hätte es getan. Stattdessen betete er, wie er es immer getan hatte.

 Eine Familie ging im Hintergrund vorbei, Nachzügler auf ihrem Rückweg vom Gottesdienst. Sie sahen den Bettler im Schnee sitzen und der Engel hörte Wortfetzen: „…Stadtstreicher…“ „…betrunken…“ „…verrückt…“

 Als er die schnellen Schritte hinter sich hörte, drehte er sich um. Der Junge, ein Kind von vielleicht fünf oder sechs Jahren, hatte sich losgerissen und war durch den Schnee gestapft. Seine großen Augen zeigten ehrliches Mitgefühl. „Geht es dem Mann nicht gut?“ fragte er.

 Der Engel schüttelte den Kopf.

 „Ich würde ihm gerne helfen.“

 „Das geht leider nicht mehr.“ Seine Stimme war so tonlos wie immer, doch seine Miene veränderte sich ein wenig. Er legte die Hand auf die Schulter des Jungen. „Aber er hat dir geholfen.“

 „Komm Bennie“, rief die Mutter von hinten. „Das Christkind wartet.“

 „Das tut es nicht“, widersprach der Engel und blickte dem Jungen ernst in die Augen. „Der Christ ist gerade gestorben.“

 Wieder einmal, fügte er in Gedanken hinzu. Er blickte in den klaren Nachthimmel, in dem all den vielen Streulichtern der Stadt zum Trotz Hunderte von Sternen funkelten. Sein Geist strebte nach oben, etwas wie ein Seufzen klang durch den Äther wie ein Windstoß, der eine stille Wasserfläche kräuseln lässt, und sein Körper fiel von ihm ab wie ein alter Mantel, wie eine Hülle aus stoffgewordener Nacht, die in winzigen Splittern zu Boden rieselt.

 Der Junge würde die Berührung des Engels nie vergessen. Er würde sein Leben lang frei von Zweifel sein. Und nie wieder mit seinen Eltern eine Kirche betreten.   

        

(c) Meredyth 09.12.2005